deutscher General; 1956 stellv. Befehlshaber und Chef des Stabes des Wehrbereichkommandos II in Hannover; 1958 Leiter der Unterabteilung "Innere Führung" im Bundesverteidigungsministerium; 1960 stellv. Befehlshaber und Chef des Stabes im Kommando Territoriale Verteidigung
* 19. September 1907 Magdeburg
† NaN v. Chr.
Herkunft
Henning Wilcke wurde 1907 als Sohn des später im 1. Weltkrieg gefallenen Regimentskommandeurs Ernst Wilcke in Magdeburg geboren.
Ausbildung
W. besuchte von 1914-1926 die Vorschule und das humanistische Gymnasium in Magdeburg. Nach dem Abitur 1926 trat er als Offiziersanwärter in das Infanterieregiment 12 in Halberstadt ein und besuchte die Infanterieschule Dresden. 1931 wurde er Leutnant, 1933 Oberleutnant. 1934 wurde er in die Luftwaffe übernommen, 1936 zum Hauptmann befördert und an die Kriegsschule Gatow kommandiert.
Wirken
Im 2. Weltkrieg war W. als Hauptmann Staffelkapitän in einem Kampfverband z.b.V., später in einer Fernaufklärungsstaffel, mit der er Einsätze über Frankreich und England flog. Im Osten fungierte W. zunächst als Fliegerverbindungsoffizier beim Panzerarmeeoberkommando I (Ewald von Kleist), 1942 wurde er als Major i.G. Lehrer an der Heereskriegsakademie. Als Oberstleutnant i.G. kehrte W. 1943 wieder zur Fronttruppe zurück, war Ia des Fliegerführers Atlantik, später Chef des Generalstabes des X. Fliegerkorps. Bei Kriegsende leitete W. einen Lehrgang an der Luftkriegsakademie.
Bis 1947 befand ...